Seit WhatsApp die private Kommunikation revolutioniert hat, sind viele weitere Plattformen entstanden, die auf die veränderten Kommunikationsbedürfnisse einer immer stärker vernetzten Welt reagieren. Ein Trend, der gerade durch neue Möglichkeiten der individuellen, automatisierten Kundenansprache zusätzliche Schubkraft erhält.

Was sind Messenger-Apps?

Wer kennt das nicht: Man möchte schnell eine Nachricht verschicken, ohne in ein langwieriges Gespräch einzusteigen. Wo früher der klassische Kurznachrichtendienst herhalten musste, bedienen sich rund 69 % der Deutschen heute einer von vielen Messaging-Apps. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Zwei oder mehr Nutzer, die beide eine Messaging-App auf dem Smartphone installiert haben, können sich nicht nur gegenseitig Text-, Bild- und Videonachrichten schicken, sondern auch über das Internet miteinander telefonieren, ihren Standort teilen und neuerdings auch miteinander spielen.

Mit dem CB Simulator bot CompuServe bereits 1980 die Kommunikation zwischen beliebig vielen Sendern und Empfängern. Der Unterschied zu damals und heute liegt weniger im Prinzip, sondern mehr in der globalen Vernetzung, den geringeren Kosten und der hohen Akzeptanz der 1-on-1-Kommunikation. Ausufernde Hate Speeches und massive Datenlecks sorgen darüber hinaus für eine größere Sensibilität im Umgang mit Daten – und dem Wunsch, weniger öffentlich und eher privat zu kommunizieren.

Welche Messenger-Apps gibt es?

Zu den aktuell beliebtesten Messenger-Apps zählen:

WhatsApp

WhatsApp gehört zu den ältesten und beliebtesten Messenger-Plattformen überhaupt. Mit über 1 Milliarde aktiver Nutzer weltweit, von denen 70 Prozent täglich aktiv sind und knapp 30 Milliarden Nachrichten versenden, ist WhatsApp auch in Deutschland mit rund 35 Millionen Nutzern fest etabliert. Selbst nachdem schwere Sicherheitslücken und mangelnde Datensicherheit festgestellt wurden, weigerten sich die Nutzer auf Alternativen wie Threema, Telegram oder Line umzusteigen.

Facebook Messenger

Die Entscheidung Facebooks, den Messenger in eine eigene App auszugliedern, stieß anfangs auf wenig Zuspruch in der Community. Aber: Das Unternehmen reagierte dadurch auf das veränderte Nutzerverhalten – und das mit Erfolg: Aktuell nutzen mehr als 1 Milliarde User weltweit die App um monatlich rund 17 Milliarden Fotos zu verschicken oder auf die insgesamt 18.000 Bots zuzugreifen.

 

Snapchat

Als erster Messenger, der vordefinierte Geofilter und farbenfrohe Lenses anbietet, generiert Snapchat jeden Monat mehr als 300 Millionen aktive Nutzer, von denen über die Hälfte unter 25 Jahre alt sind. Täglich werden mehr als 700 Millionen Snaps erstellt, die nach 24 Uhr automatisch wieder verschwinden. Auf diese Weise bindet Snapchat die Kernzielgruppe ausgesprochen effektiv an die Plattform und schafft eine hohe Authentizität, Exklusivität und Nähe.

 

Welchen Mehrwert bieten Messenger-Apps?

Die Fülle an Messenger-Plattformen hat vor allem einen Grund: Kundenbindung. Und: Privatsphäre. Daher ist die Vielzahl an neuen Messenger-Plattformen weniger eine Überraschung und vielmehr kaufmännisches Kalkül. Das Social Web schafft seit langem den Spagat zwischen rein privaten Messaging-Netzwerken (bspw. WhatsApp, Facebook Messenger, Line), halb öffentlichen Social Networks (bspw. Facebook, Google+, XING) und rein öffentlichen Content Communities (bspw. Twitter, Tumblr, Instagram). Jeder Messenger bietet zwar ähnliche Funktionen, allerdings mit anderen, häufig regionalen, Benefits. Während WhatsApp und Facebook vor allem in den USA und Europa beliebt sind, erfreuen sich LINE und WeChat vor allem im asiatischen Raum großer Resonanz.

Doch: Unabhängig von der Plattform sind Messenger für die Interaktion mit dem Kunden künftig von entscheidender Bedeutung und bieten eine ganze Reihe von Vorteilen. Messenger-Apps bieten Unternehmen nicht nur die Möglichkeit, in einen privaten, direkten Dialog mit dem Kunden zu treten; mit Hilfe sogenannter Bots können Sie auch Aufgaben ausführen, Bestellungen annehmen und (ortsabhängige) Informationen weitergeben – vollständig autonom und automatisiert. Für Unternehmen ist dies eine große Chance, nicht nur mehr über ihre Kunden zu erfahren, sondern sie gleichzeitig dort abzuholen, wo sie gerade sind.




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