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Wer neu arbeiten will, muss arbeiten

Sebastian Garn
von Sebastian Garn
/ 09.02.2018

Man kann mit Schweinen schon Mitleid haben. Nicht nur als Vegetarier. In Zeiten, in denen die Säue schneller durchs Dorf getrieben werden, als man „Rennschwein Rudi Rüssel“ sagen kann, haben die freilaufenden Artgenossen keine Verschnaufpausen mehr. Und in vielen Fällen sorgt das Tempo dafür, dass selbst bei den Filetstücken kein zweiter Blick möglich ist. Und so ist es auch dem Hype um die New Work ergangen.

Es ist zwar keine gesicherte Erkenntnis, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit haben sich unter dem weit gespannten Schirm New Work Menschen über völlig unterschiedliche Themen miteinander unterhalten. Einer meinte mit New Work einen Wasserspender, der nächste agile Methoden verstehen wollte und ein weiterer nach neuen Arbeitszeitmodellen suchte.

 

Sie dürfen die Braut nun küssen

Dabei ist eine genaue Definition von New Work natürlich genauso illusorisch wie die genaue Definition einer Ehe. Nach „Sie dürfen die Braut nun küssen“ ist die Zukunft genauso offen wie nach dem Beschluss, die Arbeit neu organisieren zu wollen. Genauer: In beiden Fällen steht die eigentliche Arbeit nun bevor.

Angesichts solcher Vielfalt lohnt sich eine erste Unterscheidung: Verstehen wir unter New Work veränderte Arbeitsbedingungen oder eine veränderte Arbeitsweise. Überlassen wir das Feld der Bedingungen den Steelcase und Wilkhahn dieser Welt und konzentrieren uns auf die Art und Weise unserer täglichen Mühsal. Die Veränderungen, die hier im Zuge immer stärkerer Vernetzung verschiedener Medien möglich und nötig geworden sind, haben – unter welchem Namen auch immer – extreme Auswirkungen auf den Arbeitsalltag (und schaffen bestenfalls die Mühsal ab).

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