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Teil 2: Plattformökonomie – das Unwort des Jahres?

/ 06.04.2018

Quo vadis?

Grundsätzlich hat eine Plattform vor allem ein Ziel: Kunde und Anbieter zusammenzubringen, um relevante Güter tauschen zu können (wertschöpfende Interaktion). Bereits letzte Woche wurde die Frage aufgeworfen, ob jedes Unternehmen Teil einer Plattformökonomie werden muss, um der Revolution entgegenzutreten. Klar ist: auch 2018 werden wir uns intensiv mit der steigenden Anzahl von Plattformen in einer scheinbar übersättigten Ökonomie beschäftigen müssen. Denn je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto relevanter werden branchenspezifische und branchenübergreifende Plattformen, die sich als interaktives Ökosystem begreifen – nicht als isolierte Einzellösung.

Muss jedes Unternehmen ein eigener Marktplatz sein?

Ganz klar: Nein! Unternehmen können auch davon profitieren, die voll entwickelte Infrastruktur einer bestehenden Plattform zu nutzen. Natürlich wird so die End-to-End-Beziehung geopfert. Im Gegenzug erhält man Zugang zu einer großen Anzahl an Kunden. Wichtig ist, die Vorteile für sich zu erkennen und sich bewusst zu werden, welche Kompetenzen benötigt werden. Denn das Ziel ist immer eine Triple-Win-Situation. Oft muss man dafür auch die Bereitschaft mitbringen, sich neu zu erfinden. Die moderne Plattformökonomie bietet also enorme Chancen bestehende und neue Marktanteile zu sichern, aber auch große Risiken, sich im Strudel des Change Managements und der Anforderungen an eine Digital-First-Gesellschaft zu verlieren.

Ebenso wie eine Plattform müssen auch Unternehmen einen dynamischen Prozess durchlaufen, der niemals endet. Und ebenso wie der Nutzer auf der Plattform zu Hundertprozent im Fokus steht, muss der Kunde auch beim eigenen Unternehmen im Vordergrund stehen. multiBRANDING macht dies möglich. Die eigene Marke wird stetig weiterentwickelt, wobei der Kunde und seine Bedürfnisse im Zentrum stehen. So kann schnell auf die Entwicklung neuer Zyklen reagiert und im besten Fall vorausschauend agiert werden. Der Schlüssel zum Erfolg kann also nur darin liegen, sich das bestehende System zunutze zu machen und auf die eigene Marke abzustimmen.

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