/ Blog

Ohne Plan, ganz spontan?

Layla Kutschi
von Layla Kutschi
/ 06.07.2018

In einer Agentur sind Abstimmungen oft spontan. Der Berufsalltag ist meist von dringenden Aufträgen dominiert. Ist man wenig strukturiert, kann das auch mal nach hinten losgehen. Diszipliniertes und selbstbestimmtes Arbeiten ist daher ein Muss. Ebenso wichtig ist es, mit den Kollegen verbindliche Absprachen zu treffen. Aber sollte man noch einen Schritt weitergehen?

Bei einer Marke ist alles fest im CD-Manual hinterlegt. Diese Guideline macht es möglich, eine einheitliche Kommunikation nach außen zu führen. Sollte sich ein Redakteur daher auch an eine redaktionelle Guideline halten? Wer etwas Erfahrung hat, ist sich nach kurzer Zeit sicher: Eine To-do-Liste, Redaktionspläne, eine wöchentliche Ressourcenplanung, um seine Kapazitäten im Blick zu haben, und die Kunst, im richtigen Moment zu delegieren, sind unumgänglich. Ebenso, auch mal abzuwarten.

Aber was macht einen guten Redakteur/Texter noch aus? Reicht es aus, neben einer Portion Kreativität, einer guten Rechtschreibung und Grammatik auch schnell zu sein? Die Antwort ist so vielschichtig wie die Frage: Ein Allrounder muss man sein. Crossmediales Arbeiten, die Vielfalt im Speziellen, eine gute Allgemeinbildung und ein organisatorisches Talent mit hohem Qualitätsanspruch sind nur einige Voraussetzungen. Außerdem ist es wichtig, kreative Ideen zu jeder Zeit aufzuschreiben und Leerzeiten zu füllen, um später aus einem Pool an Texten und Ideen schöpfen zu können, mit denen man stressige Phasen überbrücken kann. Denn sind die Texte einmal vorhanden, lässt sich eine Struktur ableiten und ein verbindlicher Redaktionsplan erstellen.

Ganz besonders, wenn mehrere Personen in einem Team arbeiten, ist ein Plan essenziell, um Zuständigkeiten zu bestimmen. Auch Traffic und Reaktionen können rückwirkend in ihm festgehalten werden, um notwendige Analysen zu betreiben. Denn erst diese ermöglichen es, sich stetig weiterzuentwickeln, um permanent spannenden Content zu erschaffen. Natürlich ist auch ein Redaktionsplan keine Garantie dafür, dass der Alltag wie geschmiert läuft, aber er erleichtert die redaktionelle Arbeit.

 

Diese Fragen sollte ein Redaktionsplan beantworten:
  • Welche Kanäle werden bedient?
  • Wer recherchiert und wie?
  • Welche Ereignisse stehen an?
  • Wie viel Raum bleibt für Spontanität?

 

Dies ist der erste Teil einer Serie. In meinen nächsten vier Blogbeiträgen werden die oben gestellten Fragen, die Euer Redaktionsplan erfüllen sollte, aufgegriffen.

Diesen Beitrag teilen:


Weitere Beiträge


/Blog

Werbung auf WhatsApp – Fluch oder Segen?

Bei dem Messengerdienst WhatsApp tut sich etwas! Und wir als Markenagentur werden diese Neuerung mit Spannung erwarten. Werden wir unser Hauptaugenmerk in Sachen BRANDmanagement auf eine neue Form des Social-Media-Marketings legen müssen? Ergeben sich für Marken neue Chancen? Oder ist Werbung bei unserem Lieblingsmessenger der Anfang vom Ende? Über diese Fragen werden wir in unserer Agentur mächtig diskutieren müssen. 
/News

Bild schön – die neue Website der Heimkehr

Zeitgemäß, responsiv, intuitiv – die neue Website der Heimkehr besticht durch ein modernes Design, das Platz für einen hohen Bild- und Bewegtbildanteil bietet. Neben dem einzigartigen visuellen Erlebnis stand beim Relaunch der Website eine klare Navigationsstruktur im Vordergrund. So sind für die Mitglieder zu jeder Zeit alle Informationen kinderleicht erreichbar.
/Blog

Freie Wahl, keine Qual!

Blog, Newsletter, Facebook, Twitter, Google+, YouTube, XING, LinkedIn, Pinterest, Instagram, Jodel und viele mehr – es gibt unzählige Social-Media-Kanäle. Da ist es gar nicht so einfach festzulegen, welcher Content auf welchem Kanal gespielt wird. Bevor sich konkret mit dieser Frage auseinandergesetzt wird, muss allerdings eine andere Frage beantwortet werden: Welche Kanäle bespiele ich überhaupt? Beziehungsweise: Welche Kanäle bieten mir/meinem Unternehmen den meisten Nutzen?