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How to survive: Digitalisierung

Philipp Rittler
von Philipp Rittler
/ 20.12.2018

Die Digitalisierung ist momentan in aller Munde. Zurecht, denn sie verändert nahezu alle Bereiche unseres täglichen Lebens sowie die gesamte Gesellschaft, Kommunikation, Wirtschaft und Politik. In fast alle Branchen dringen digitale Geschäftsmodelle und neue Abläufe ein, die Chancen, aber auch Gefahren mit sich bringen. Wer den Anschluss verpasst und vorhandenes Potenzial nicht früh genug erkennt und nutzt, läuft Gefahr, Schwierigkeiten zu bekommen. 60 % der befragten Unternehmen mit 20 – 99 Mitarbeitern sehen sich selbst schon im Jahr 2018 als Nachzügler der Digitalisierung an.* Und noch mehr Unternehmen sehen sich gezwungen, zukünftig Investitionen zu tätigen, um den Anschluss nicht zu verpassen.**
Digitalisierung dezentralisiert die gesamte Arbeitswelt. Jeder kann sein eigenes Unternehmen gründen, von überall, völlig flexibel, unabhängig und eigenständig. Neue Jobs, gerade in der Informationstechnologie, werden entstehen. Fest steht: Durch die Digitalisierung werden zukünftig auch Jobs gefährdet.

Be a Risk Taker!

Mit der zunehmenden Digitalisierung wird der Investitionsbedarf in erforderliche Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter steigen. Die Digitalisierung bringt auch einige Risiken mit sich, denn neue Arbeitswege, fehlende Standards und neue Geschäftsfelder erweisen sich aufgrund von mangelnder Erfahrung oft als undurchsichtig. Auch rechtliche Unsicherheiten spielen in Unternehmen häufig eine Rolle. Natürlich steigt für einige Unternehmen auch der Konkurrenzdruck, besonders durch innovative Geschäftsmodelle von neuen Wettbewerbern.

Einen wichtigen Faktor in der gesamten Digitalen Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft spielt die so oft wegen ihrer „Medienabhängigkeit“ und Internetaffinität belächelte Generation Y. Doch gerade sie kann uns allen mit ihrem Digital Mindset interessante Impulse und Vorschläge liefern und zukünftig als Digital Leader agieren. Unternehmen müssen für sich definieren, wo sie in der Zukunft mit der Digitalisierung hinwollen. Möglichkeiten gibt es unendlich viele, aber welche sind die richtigen?

Digitalisierung in Agenturen

Was bedeutet die Digitalisierung eigentlich für Agenturen? Vor allem eines: Wer nicht offen für Veränderungen ist, wird untergehen! Erst einmal soll gesagt sein, dass Agenturen, die ihren Kunden digitalisierte Prozesse verkaufen wollen, selber fortgeschritten digitalisiert sein sollten. Dabei sollten Agenturen beachten, dass sie ihre Ideen und Vorhaben nicht an ihren Kunden ausprobieren, sondern in ihren eigenen Reihen digitale Versuche starten. Und das ist ein häufig zu beobachtendes Problem: Viele Agenturen beschäftigen sich lediglich mit der Digitalisierung ihrer Kunden und fast gar nicht mit ihrer eigenen. Agenturen sollten sich intern fragen: Wie überleben wir die Digitalisierung?

Freuen Sie sich auf das Neue.

Konsumieren Sie intensiv digitales Wissen, um Veränderungen innerhalb Ihres Unternehmens gestalten zu können. Und vergessen Sie nicht: In Sachen Digitalisierung haben Sie nie ausgelernt.

Finden Sie einen Vordenker.

Definieren Sie einen Leader mit exzellenten Digitalkompetenzen, der Visionen und Impulse hervorbringt und langfristig durchsetzt.

Seien Sie Ihr eigenes Versuchskaninchen.

Probieren Sie Ihre Ideen und Vorhaben an sich selber aus, nicht an Ihren Kunden!

Besessenheit ist Ihr Antrieb.

Versuchen Sie die Digitalisierung tief in Ihrer Unternehmensstruktur und -philosophie zu verankern. Sie benötigen eine digitale DNA und einen Digital Mindset.

Erzeugen Sie kollaborative Intelligenz.

Nehmen Sie Ihren Mitarbeitern die Angst vor neuen Aufgaben. Weiterbildung im Bereich der Digitalisierung ist Pflicht. Jeder Einzelne muss mitziehen!

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