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CXI und #bump16: Hands-on schafft Identity

Sebastian Tammen
von Sebastian Tammen
/ 06.07.2016

Barcamps, Symposien, Konferenzen – mittlerweile gibt es zahlreiche Formate, die den Austausch mit Kollegen der Branche ebenso einfach wie ertragreich machen und eines ganz besonders unterstreichen: Der persönliche Dialog lässt sich nicht digital führen. Im vergangenen Monat haben uns zwei Veranstaltungen uns besonders stark geprägt: die CXI in Bielefeld und das #bump16-Festival in Kortrijk, Belgium.

CXI_16

Auf der größten Corporate- und Brand-Identity-Konferenz Europas haben wir nicht nur gestaunt, wie GOROTEX Ihren Markenclaim „Experience more“ mit einer griffigen Soundkomponente auf den Punkt bringt, sondern haben uns auch mit Kollegen über den gelungenen Relaunch des Chemieherstellers Clairant unterhalten. Auch herrschte Konsens darüber, dass das beste Ergebnis nur dann erzielt werden kann, wenn der Kunde und die Agentur ein Vertrauensverhältnis mit einander aufbauen.

Nur wenn eine gemeinsame Motivation da ist, kann man auch gemeinsame Erfolge feiern. Die Ziele des Kunden werden zu den Zielen der Agentur – man ist ein Team. Denn zielgruppengerechte, eindrucksvolle und starke Markenkommunikation ist auch 2016 noch eine Kunst, die unabhängig von der Größe der Agentur und dem Budget des Unternehmens ganzheitlich und von innen heraus gelebt werden muss, um erfolgreich zu sein.

 

bumb Festival 2016

Ein rasantes Kreativexperiment ganz anderer Art erwartete uns beim #bump16-Festival. Namhafte Designer, Illustratoren und  Coder im „Speakers Track“ schufen zusammen mit den einzelnen „Creative Jam“-Wettbewerben ein fulminantes Feuerwerk aus intelligentem Dialog, kühner Professionalität und leidenschaftlichen Hands-on-Spirit – für uns eines der absoluten Eventhighlights des Jahres. Und auch hier haben wir wieder gespürt, dass Kreativität einer der stärksten Treiber sämtlicher Entwicklungen ist und mit „Intelligent Creation“ bereits heute ganze Berufszweige transfomiert.

Beide Veranstaltungen haben uns sehr unterschiedlich gezeigt, wie herausfordernd und spannend es sein kann, ganzheitliche Identitäten zu schaffen, die nicht nur optisch „funktionieren“, sondern auch inhaltlich so gut aufgeladen sind, dass aus einer starken Marke ein echter Meinungsführer und Problemlöser werden kann.

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